Solar & Haustechnik
Huawei SUN2000-17K-MB0
Hybrid
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Huawei SUN2000-17K-MB0

Huawei

Huawei SUN2000-17K-MB0

Hybrid Wechselrichter 3~

Sofort lieferbarArt.-Nr. 3601900026
17 kVA
AC-Nennleistung
3
Phasen
2
MPP-Tracker
IP66
Schutzart
Solar & Haustechnik

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Preis auf AnfrageHuawei SUN2000-17K-MB0

Kurz erklärt

Der Huawei SUN2000-17K-MB0 ist ein dreiphasiger Hybrid-Wechselrichter mit 2 MPP-Trackern und einer AC-Nennleistung von 17.000 VA. Dabei liegt die DC-Nennleistung bei 21.250 W und die maximale DC-Spannung bei 1.100 V. Er ist mit Schutzart IP66 ausgeführt und bringt ein Gewicht von 21 kg mit.

Zusammengestellt aus den Herstellerangaben

Technische Daten
Abmessungen & Gewicht
Breite546 mm
Höhe460 mm
Tiefe228 mm
Gewicht21 kg
Leistung & Zellen
AC-Nennleistung (PAC nenn)17.000 VA
DC-Nennleistung21.250 W
Anzahl Einspeisephasen3
Anzahl MPP-Tracker2
WechselrichterartHYBRID-WR
Elektrik & Anschluss
Typ DC-AnschlussMC4
max. DC-Spannung (Udc max)1.100 V
Schutzart IPIP66
Belastung, Garantie & Kennzeichnung
WEEE-Registrier-Nr. DE39372368
Artikel-Nr.3601900026

Angaben des Herstellers

Für WLAN/Ethernet und Mobilfunk sind optionale Smart‑Dongles vorgesehen; die Basiskommunikation erfolgt über RS485. Die Speicheranbindung ist über zwei Batterieklemmen für kompatible Huawei LUNA2000‑Systeme ausgelegt.

Der Huawei SUN2000-17K-MB0 ist ein dreiphasiger Hybridwechselrichter der 12–25K‑MB0‑Serie mit 17.000 W AC‑Nennwirkleistung und 18.700 VA maximaler Scheinleistung. Er arbeitet mit zwei MPP‑Trackern und vier DC‑Eingängen und deckt einen MPPT‑Bereich von 200 bis 1.000 V bei 1.100 V maximaler Eingangsspannung ab. Für das String‑Design sind 30 A pro MPPT (bei zwei Strings) bzw. 20 A pro String sowie 40 A maximaler Kurzschlussstrom pro MPPT maßgeblich. Der maximale Wirkungsgrad liegt bei 98,4 %, der europäische Wirkungsgrad bei 98,1 %. Schutzfunktionen wie Lichtbogenerkennung (AFCI), DC‑Trennschalter, Anti‑Islanding, DC‑Verpolschutz, Isolationsüberwachung, Fehlerstromüberwachung sowie DC‑SPD Typ II und AC‑Überspannungsschutz‑Kompatibilität unterstützen einen normkonformen Anlagenbetrieb.

TechnologieDie Leistungsarchitektur ist auf hohe Stringspannungen und flexible Generatoraufteilung ausgelegt: 2 MPPT mit 4 Eingängen erlauben getrennte Felder (z. B. Ost/West, unterschiedliche Modultypen) ohne zusätzliche DC‑Verteilerlogik. Der MPPT‑Arbeitsbereich von 200–1.000 V und 1.100 V max. DC unterstützen lange Strings; bei Volllast liegt der MPPT‑Bereich für die 17‑kW‑Variante bei 440–800 V, was die Dimensionierung im Zielspannungsfenster erleichtert. Stromseitig sind 30 A je MPPT (zwei Strings) bzw. 20 A je String relevant; der Kurzschlussstrom je MPPT ist mit 40 A spezifiziert. Auf AC‑Seite sind 17.000 W Nennleistung, 18.700 VA max. Scheinleistung, cosφ‑Vorgabe 0,8 kap. bis 0,8 ind. und THD ≤ 3 % planungsrelevant.

Elektrische Eckdaten

1.100 V max. DC, MPPT 200–1.000 V, Start 200 V, Nenn‑DC 600 V; lange Strings möglich, Spannungsfenster beachten

2 MPPT/4 Eingänge, 30 A je MPPT (zwei Strings) bzw. 20 A je String, 40 A Kurzschluss je MPPT; String‑Auslegung absichern

17.000 W AC, 18.700 VA max., 24,5 A Nennstrom @400 V, 27,1 A max. @400 V; Leitungs‑ und Schutzorgane dimensionieren

Schutzumfang: AFCI, Anti‑Islanding, DC‑Verpolschutz, Isolations‑/Fehlerstromüberwachung, DC‑SPD Typ II, AC‑SPD‑Kompatibilität Typ II; Anlagenkonzept abstimmen

KonnektivitätFür Monitoring und Systemintegration sind eine integrierte WLAN‑Funktion (inkl. App‑Anbindung) sowie die serielle RS485‑Schnittstelle vorgesehen. Ethernet und Mobilfunk werden über optionale Smart‑Dongles (WLAN‑FE bzw. 4G/3G/2G) realisiert; damit lässt sich die Kommunikation projektabhängig als lokale LAN‑Anbindung oder als Mobilfunk‑Fallback ausführen. RS485 wird zudem für typische Feldbus‑Anwendungen genutzt, u. a. für Kaskadierung/Verbundbetrieb und die Einbindung von Mess‑/Zähltechnik, wodurch Anlagen mit mehreren Wechselrichtern und zentralem Einspeisemanagement einfacher skalieren. Für erweiterte Energiemanagement‑Funktionen ist SmartAssistant als Option ausgewiesen; in der Praxis ist dies vor allem bei Eigenverbrauchs‑/Speicherstrategien relevant, wenn Messwerte und Steuerlogik zentral zusammengeführt werden sollen.

Schnittstellen & Optionen

RS485 als Basisschnittstelle; geeignet für Zähleranbindung und Kaskadierung im Feldbus‑Design, EMV‑gerechte Verlegung vorsehen

WLAN integriert; Ethernet/WLAN‑FE über Smart Dongle (optional), Mobilfunk über Smart Dongle‑4G (optional); Standort‑/Signalplanung einbeziehen

FusionSolar‑App‑Anbindung über integriertes WLAN; Inbetriebnahme‑ und Servicezugriffe rollenbasiert im Projektprozess einplanen

Kommunikationskonzept auf Netzanschlussbedingungen abstimmen (z. B. Logging‑Intervalle, Fernüberwachung, IT‑Freigaben); Dongle‑Versorgung berücksichtigen

GarantieFür die MB0‑Serie ist eine Standard‑Produktgarantie von 120 Monaten ausgewiesen. Für die Projektpraxis ist dabei entscheidend, dass die Garantiebedingungen produktgruppenspezifisch definiert sind und sich insbesondere auf den Geräteaustausch bzw. funktional gleichwertigen Ersatz beziehen; damit sollten Seriennummern‑Dokumentation, Inbetriebnahmeprotokolle und Fehlerhistorie sauber geführt werden, um Abwicklungszeiten zu reduzieren. Ergänzend ist zu berücksichtigen, dass Kommunikations‑/Monitoring‑Zubehör typischerweise eigene, kürzere Garantiefristen hat und separat betrachtet werden muss. In der Angebots‑ und Servicekalkulation empfiehlt sich daher eine Trennung zwischen Wechselrichter‑Garantieumfang und optionalen Komponenten (Dongles, Sensorik), um SLA‑Risiken im Betrieb realistisch zu bewerten.

Garantieumfang (Standard)

Wechselrichter MB0: 120 Monate Standard‑Garantie; Seriennummern‑Nachweis und saubere Dokumentation für RMA‑Prozesse einplanen

Zubehör/Monitoring kann abweichende Fristen haben; in Servicekonzept separat kalkulieren und Ersatzteilstrategie definieren

Garantiebedingungen projektseitig in Betriebshandbuch übernehmen (Meldewege, Nachweispflichten, Log‑Export); reduziert Stillstandsrisiko

NachhaltigkeitNachhaltigkeitsrelevant sind vor allem Wirkungsgrad, Systemfähigkeit und Betriebsführung: Mit 98,4 % maximalem und 98,1 % europäischem Wirkungsgrad werden Umwandlungsverluste reduziert, was bei hohen Jahresarbeitspunkten direkt auf den Energieertrag wirkt. Die Speicherfähigkeit (kompatibel zu LUNA2000‑S0 und LUNA2000‑S1, zwei Batterieklemmen) ermöglicht Eigenverbrauchs‑ und Lastmanagement‑Konzepte, die Netzbezugsspitzen reduzieren und PV‑Überschüsse nutzbar machen können. Zusätzlich ist Optimizer‑Kompatibilität für modulnahe Ertragsoptimierung und detailliertere Fehlerlokalisierung ausgewiesen; das kann O&M‑Einsätze zielgerichteter machen und die Betriebsdauer mit suboptimalen Teilfeldern verringern. Für Standortrobustheit sind IP66, -25 bis +60 °C und Betrieb bis 4.000 m (mit Derating>2.000 m) definiert, was Schutzgehäuse‑/Klimatisierungsaufwand reduzieren kann.

Ertrag & Betriebsführung

98,4 % max. / 98,1 % EU‑Wirkungsgrad; geringere Umwandlungsverluste, relevant für Jahresertrag und thermische Belastung

Speicherintegration über LUNA‑Kompatibilität; Eigenverbrauch, Peak‑Shaving und Netzdienstlichkeit über Betriebsstrategie realisierbar

Optimizer‑Kompatibilität (mehrere Modelle); hilft bei Mismatch‑/Verschattungsfällen und unterstützt servicefreundliche Fehlereingrenzung

IP66, -25…+60 °C, bis 4.000 m; robuste Umgebungsdaten reduzieren Zusatzkomponenten, sofern Montageort entsprechend ausgelegt ist

QualitätQualitäts‑ und Compliance‑Aspekte ergeben sich aus Normen, Schutzarten und Netzparametern: Für die Gerätesicherheit sind EN/IEC 62109‑1 und EN/IEC 62109‑2 genannt; für den Netzparallelbetrieb werden u. a. IEC 61727/62116 sowie länderspezifische Anschlussregeln wie EN 50549‑1/-2 und VDE‑AR‑N 4105 bzw. VDE 4110 ausgewiesen. Die Schutzart IP66 ist für Außenmontage relevant, insbesondere bei exponierten Standorten, und reduziert Anforderungen an zusätzliche Gehäuse. Mit Smart‑Air‑Cooling und LED‑Statusanzeigen ist ein wartungsorientiertes Betriebskonzept möglich; zugleich sollten in der Planung Luftführung, Mindestabstände und Schallemissionen des aktiven Kühlsystems berücksichtigt werden. Der angegebene THD‑Wert ≤ 3 % sowie der einstellbare Leistungsfaktor (0,8 kap. bis 0,8 ind.) unterstützen Anforderungen an Blindleistungsbereitstellung und Power‑Quality im Netzanschlusspunkt.

Normen & Umgebungsdaten

Sicherheitsnormen EN/IEC 62109‑1/-2; Netzstandards inkl. EN50549‑1/-2, VDE4105/4110, IEC61727/62116; Projektland prüfen

IP66, -25…+60 °C, 0–100 % rF, 4.000 m (Derating>2.000 m); Montageort, UV‑/Witterung und Kabelwege passend auslegen

THD ≤ 3 %, Leistungsfaktor 0,8 kap…0,8 ind.; Netzbetreiber‑Vorgaben zu Blindleistung, Cosφ‑Kennlinien und Q(U) umsetzen

Aktive Kühlung (Smart air cooling) und LED‑Indikatoren; Luftstrom/Abstände planen, Wartungszugang und Servicezeitfenster berücksichtigen

ErweiterbarkeitDie Erweiterbarkeit betrifft PV‑Generator, Speicher und Systemtopologie: Auf der DC‑Seite erlaubt die Kombination aus 2 MPPT und 4 Eingängen eine spätere Feldaufteilung (z. B. zusätzliche Dachfläche) innerhalb der zulässigen Strom‑/Spannungsgrenzen; dabei ist der Kurzschlussstrom je MPPT (40 A) als Reservegrenze relevant. Für Speicher ist die MB0‑Architektur battery‑ready mit zwei Batterieklemmen und Kompatibilität zu LUNA2000‑S0 (5/10/15) sowie LUNA2000‑S1 (7/14/21) ausgelegt; die 17‑kW‑Variante ist mit 18,7 kW maximaler Entladeleistung spezifiziert, und für das Laden sind 21 kW (ein String) bzw. 25 kW (zwei Strings) angegeben. In ESS‑Systemen ist zudem eine Parallelschaltung bis zu drei Einheiten (mit Smart String ESS) ausgewiesen, was bei größeren Projekten die Skalierung ohne Plattformwechsel erleichtert. Zusätzlich lassen sich Optimierer sowie Kommunikationsoptionen (Dongles/SmartAssistant) nachrüsten, um Monitoring und Energiemanagement auszubauen.

Skalierung PV & Speicher

PV‑Ausbau über 2 MPPT/4 Eingänge; 1.100 V max., 40 A Kurzschluss je MPPT als harte Designgrenzen, Schutzorgane anpassen

Speicher: 2 Batterieklemmen, LUNA2000‑S0 & S1 kompatibel; Laden bis 21/25 kW, Entladen max. 18,7 kW; Kabel/Absicherung dimensionieren

Parallelschaltung bis 3 Geräte (mit Smart String ESS); für größere Lastprofile skalierbar, Netzanschlusspunkt und Regelstrategie entsprechend planen

Nachrüstoptionen: Optimierer‑Kompatibilität sowie Smart‑Dongles/SmartAssistant; Monitoring‑Tiefe und Kommunikationsredundanz projektweise erweiterbar

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